150 Millionen: Verwirrung um Olise-Angebot
Die Präsidentschaftskandidaten bei Real Madrid machen zurzeit mit großen Transferversprechungen auf sich aufmerksam. Öffentlich schloss Klubboss Florentino Pérez eine Verpflichtung von Michael Olise zwar aus, arbeiten die Königlichen insgeheim aber doch an einem Deal?
Real Madrid plant in diesem Sommer, viel Geld auf dem Transfermarkt auszugeben. Insbesondere im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfs werden immer wieder Namen internationaler Topstars als potenzielle Neuverpflichtungen in den Raum geworfen. Während Herausforderer Enrique Riquelme die Transfers von Erling Haaland (25) und Rodri (29) versprach für den Fall, dass er der neue Präsident der Königlichen wird, kündigte Amtsinhaber Florentino Pérez ein 150 Millionen Euro teures Angebot für einen absoluten Weltklassespieler an.
Michael Olise schloss der 79-Jährige dabei jedoch explizit aus. Es handelt sich laut Pérez um einen Offensivakteur bei einem Champions League-Team, der nicht Olise heiße und zudem nicht in der englischen Premier League spiele. Während die Spuren in den Medien daraufhin schnell zu Vitinha (26) oder João Neves (21) führten, berichtet der ‚Telegraph‘ nun das Gegenteil: Demnach war der Angreifer des FC Bayern eben doch gemeint. Die Madrilenen bereiten dem Bericht zufolge im Hintergrund jene Offerte in Höhe von 150 Millionen Euro für den 24-Jährigen vor.
Bei Pérez‘ Aussagen könnte es sich also um ein Ablenkungsmanöver gehandelt haben. Ob ein Transfer des Franzosen im Sommer überhaupt realistisch wäre, darf allerdings stark bezweifelt werden. Erst im April beteuerte Bayerns Sportvorstand Max Eberl, den Linksfuß unter keinen Umständen abgeben zu wollen: „Nein, relativ einfach: nein. Wir haben ein Langzeitprojekt, Michael fühlt sich super wohl.“ Auch Olise selbst soll derzeit keinerlei Gedanken an einen Abschied aus München verschwenden.
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