Teures Missverständnis: Gladbach wird Omlin los
Borussia Mönchengladbach kann Jonas Omlin von der Gehaltsliste streichen. Den Schlussmann zieht es zurück in seine Heimat.
Jonas Omlin bricht seine Zelte bei Borussia Mönchengladbach endgültig ab. Ein Jahr vor Vertragsende kehrt der 32-jährige Schlussmann zum FC Basel zurück, für den er schon von 2018 bis 2020 zwischen den Pfosten gestanden hatte. In seiner Heimat unterschreibt der Schweizer (vier Länderspiele) bis 2029.
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— FC Basel 1893 (@FCBasel1893) June 5, 2026
Im Januar 2023 war Omlin für neun Millionen Euro vom HSC Montpellier an den Niederrhein gewechselt. Seitdem kam der Keeper lediglich 36 Mal für die Fohlen zum Einsatz. Pro Partie kostete er die Borussia also 250.000 Euro.
Die zurückliegende Rückrunde verbrachte Omlin schon nicht mehr in Gladbach, sondern bei Lokalrivale Bayer Leverkusen. Spielpraxis sammelte er dort aber auch nicht. Jetzt will Omlin in Basel wieder regelmäßig auf dem Platz stehen.
Omlin sagt: „Es fühlt sich für mich ein wenig wie ein Nach-Hause-Kommen an, und ich freue mich unglaublich auf das Wiedersehen mit den grossartigen Fans im Joggeli. Ich habe sehr viele positive Erinnerungen an den FCB. Hier durfte ich mit dem Team meinen ersten Titel gewinnen und durch meine Leistungen beim FCB habe ich mich für ein Aufgebot in der Nationalmannschaft sowie für ein Engagement im Ausland empfohlen. Nun freue ich mich sehr darauf, mit einem gefüllten Rucksack an Erfahrung zurückzukehren und zu helfen, mit dem FCB wieder um die Titel mitzuspielen.“
Basels Sportchef Valentin Stocker erklärt: „Jonas hat schon vor und auch während seiner Zeit im Ausland bewiesen, dass er für eine Mannschaft weit mehr als nur ein starker Rückhalt im Tor ist: Er bringt Leaderqualitäten auf und neben dem Platz mit, arbeitet jederzeit hochprofessionell und übernimmt auch gerne Verantwortung. Zwar wurde seine Karriere immer wieder durch Verletzungen gebremst, an seinen Torhüterqualitäten bestehen jedoch keinerlei Zweifel. Wir hoffen, dass er bei uns wieder möglichst lange verletzungsfrei bleibt und sein Potenzial voll ausschöpfen kann.“
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